{"id":8466,"date":"2025-11-14T09:16:32","date_gmt":"2025-11-14T09:16:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.maldingen.be\/?p=8466"},"modified":"2025-11-20T09:36:58","modified_gmt":"2025-11-20T09:36:58","slug":"8466","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maldingen.be\/index.php\/2025\/11\/14\/8466\/","title":{"rendered":"Wirtzfeld pflanzt vor : Eifel-D\u00f6rfer st\u00e4rken ihre \u201egr\u00fcne Infrastruktur\u201c"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"8466\" class=\"elementor elementor-8466\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7d606155 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"7d606155\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4e9dadf2 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4e9dadf2\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2308e36 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"2308e36\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-312a2f3 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"312a2f3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>LEADER-PROJEKT (Von Allan Bastin)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Um die \u201egr\u00fcne Infrastruktur\u201c ihrer Heimat zu st\u00e4rken, haben sich mehrere Ortschaften im S\u00fcden Ostbelgiens dem Leader-Projekt \u201eGr\u00fcne D\u00f6rfer\u201c angeschlossen.<\/strong><br \/><strong>Auf Grundlage einer umfassenden Bestandsaufnahme entstehtderzeit ein Ma\u00dfnahmenkatalog, der schrittweise umgesetztwird. Ein sichtbarer Schritt erfolgte am Freitag mit einer Pflanzaktion in Wirtzfeld.<\/strong><\/p>\n<p>In der belgischen Eifel haben Landschaft, Klima und Kultur zur Entstehung unterschiedlicher Dorftypen gef\u00fchrt. W\u00e4hrend in der Hocheifel vor allem gro\u00dfe Haufend\u00f6rfer und Streusiedlungen vorkommen, pr\u00e4gen im Ourtal kleinere, teils locker verteilte D\u00f6rfer das Bild. Diese Siedlungsformen entwickelten sich im Zusammenspiel mit der landwirtschaftlichen Nutzung und f\u00fchrten zu einer vielf\u00e4ltigen Dorfstruktur aus Geb\u00e4uden, G\u00e4rten,Wiesen, Feldern und Wegen.<br \/>\u201eDurch traditionelle Bewirtschaftung entstanden wertvolle Lebensr\u00e4ume: Baumreihen, Hecken, Obstg\u00e4rten und Feuchtbiotope f\u00f6rdern die Biodiversit\u00e4t und pr\u00e4gen das regionale Landschaftsbild. Doch die Intensivierung der Landwirtschaft, Fl\u00e4chenversiegelung, Bebauung und der Klimawandel bedrohen diese Vielfalt. Invasive Arten und der Verlust alter Anbauformen ver\u00e4ndern zunehmend das Erscheinungsbild der D\u00f6rfer\u201c,hei\u00dft es einleitend zum Leader-Projekt \u201eGr\u00fcne D\u00f6rfer, Resilienz und aktive Dorfgemeinschaften\u201c, das genau an dieser Stelle ansetzen m\u00f6chte: \u201eDas Zielist die St\u00e4rkung von gr\u00fcner (und blauer) Infrastruktur in und um die D\u00f6rfer,um die Artenvielfalt, die Resilienz gegen\u00fcber den Folgen des Klimawandels und die Einbindung der D\u00f6rfer in die Landschaft weiter zu steigern.\u201c<\/p>\n<p><strong>Dabei sind: Wirtzfeld, Weywertz, Sch\u00f6nberg, Espeler, Maldingen und Lommersweiler.<\/strong><\/p>\n<p>Konkret durften sich Dorfgemeinschaften, Vereine und engagierte Privatpersonen auf dem Gebiet der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) \u201e100 D\u00f6rfer\u2013 1 Zukunft\u201c melden und ihr Dorf f\u00fcr das Projekt vorschlagen. Es wurde vorausgesetzt, dass das n\u00f6tige Interesse am Erhalt der Biodiversit\u00e4t besteht und sich die beteiligten Akteure aktiv an der Projektumsetzung beteiligen. Schlie\u00dflich sollte die Bereitschaft bestehen, sich um die Pflege und nachhaltige Nutzung der geschaffenen Infrastruktur, auch nach Beendigungdes Projekts selbstst\u00e4ndig zu k\u00fcmmern. Ber\u00fccksichtigt wurden Wirtzfeld, Weywertz, Sch\u00f6nberg, Espeler, Maldingen und Lommersweiler.<br \/>Der erste Schritt besteht aus einer Landschaftsanalyse, die eine Bestandsaufnahme der wichtigsten Elemente des Dorfes und eine Entwicklungsanalyse umfasst, um die historischen und kulturellen Besonderheiten der ausgew\u00e4hlten D\u00f6rfer hervorzuheben. Gleichzeitig wird ein Inventar mit allen Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Freifl\u00e4chen in den D\u00f6rfern erstellt. Im Anschluss an die Studie sollen in Workshops mit den Dorfbewohnern Pl\u00e4ne f\u00fcr Ma\u00dfnahmen erstellt werden, um die Artenvielfalt im l\u00e4ndlichenRaum zu erhalten. \u201eIm Austausch wird festgelegt, welche Ma\u00dfnahmen umsetzbar sind\u201c, erkl\u00e4rt Xavier Bosch, der zust\u00e4ndige Mitarbeiter des Naturparks Hohes Venn \u2013 Eifel. \u201eDie Projekte m\u00fcssen finanzierbar sein, aber es muss auch die n\u00f6tige Unterst\u00fctzung im Dorf gegeben sein.\u201c So sollen pro Dorf bis zu drei Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden.<\/p>\n<p>In Wirtzfeld ist der Prozess am weitesten gediehen. So haben Dorfleute und Schulkinder am Freitag fast 50 Obstb\u00e4ume an verschiedenen Stellen im Ortskern und au\u00dferhalb gepflanzt. \u201eWir setzen auf regionale Sorten wie \u00c4pfel, Birnen, S\u00fc\u00dfkirsche, Sauerkirsche, Esskastanien und Pflaumen. Diese kommen mit den regionalen Bedingungen gut zurecht\u201c, wei\u00df unser Gespr\u00e4chspartner.<br \/>Der Ankauf wird durch den Naturpark finanziert und die Eigent\u00fcmer der Parzellen verpflichten sich, die Obstb\u00e4ume mindestens 25 Jahre stehen zulassen. Auf zwei Parzellen \u00fcbernimmt die Schule eine Baumpatenschaft. Gemeinsame Saftpressaktionen k\u00f6nnten daraus resultieren. Am Freitag wurden au\u00dferdem Obstb\u00e4ume in Espeler und Oudler ausgeliefert.<\/p>\n<p>In Wirtzfeld werden Obstb\u00e4ume und Hecken gepflanzt sowie ein Gartenhaus begr\u00fcnt.<br \/>In einem n\u00e4chsten Schritt werden in Wirtzfeld etwa 800 Wei\u00dfdornpflanzen an Landwirte verteilt, um insbesondere den Heckenerlebnispfad aufzustocken. An einer Permakultur, die gemeinschaftlich genutzt wird, wird das Dach eines Gartenhauses begr\u00fcnt.<br \/>Wenngleich sich bestimmte Ma\u00dfnahmen \u00fcberschneiden werden, sollen dieD\u00f6rfer zeitversetzt an die Reihe kommen, um die Organisation und die Umsetzung zu vereinfachen. Auf Wirtzfeld folgt Espeler, wo das Brainstorming im vollen Gange ist. \u201eBei jeder Idee stellen wir uns dieFragen: Ist sie \u00f6kologisch wertvoll und stellt sie einen Mehrwert dar? Gibt es gen\u00fcgend Interesse in der Dorfbev\u00f6lkerung?\u201c, erkl\u00e4rt der Projektleiter. \u201eSo versuchen wir die Priorit\u00e4ten zu setzen. In Espeler ist beispielsweise ein T\u00fcmpel mit Trittsteinhabitaten angedacht, der allerdings mit Kosten und Aufwand verbunden ist.\u201c<br \/>Als Partner des Naturparks tritt das Forschungszentrum Agra-Ost auf. In die Leader-Projekte flie\u00dfen F\u00f6rdergelder der Wallonischen Region und derEurop\u00e4ischen Union. Diese reichen aber nicht aus, um die geplanten Ma\u00dfnahmen zu finanzieren, daher sind die Projektleiter stets auf der Suche nach Subventionen.<br \/>Die Anstrengungen in den teilnehmenden D\u00f6rfern sollten nicht 2027 mit dem Leader-Projekt enden, betont Xavier Bosch. \u201eDie Initiative soll gewisserma\u00dfen ein Stein des Ansto\u00dfes sein, damit sich die Eifelgemeinden und insbesondere die einzelnen Ortschaften verst\u00e4rkt mit ihrer gr\u00fcnen Infrastruktur auseinandersetzen.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: www.grenzecho.net 14.11.25<\/p>\n<div id=\"ConnectiveDocSignExtentionInstalled\" data-extension-version=\"1.0.4\">\u00a0<\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LEADER-PROJEKT (Von Allan Bastin) Um die \u201egr\u00fcne Infrastruktur\u201c ihrer Heimat zu st\u00e4rken, haben sich mehrere Ortschaften im S\u00fcden Ostbelgiens dem Leader-Projekt \u201eGr\u00fcne D\u00f6rfer\u201c angeschlossen.Auf Grundlage einer umfassenden Bestandsaufnahme entstehtderzeit ein Ma\u00dfnahmenkatalog, der schrittweise umgesetztwird. 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